LAUT STARK WILD - SOLIDARITÄT IN GRAZ

GEMEINSAM FÜR EINE GESUNDE ZUKUNFT !
Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen!“ Es ist eine verkürzte, säkularisierte Fassung eines Lehrwortes von Papst Leo XIII. aus dem 19. Jahrhundert. Er begründete damit das Widerstandsrecht gegen despotische Gesetze, die gegen das Naturrecht verstoßen. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen (Art. 25.1. der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte).

Am Samstag den 10. September 2016 rief man im steirischen Graz dazu auf, aus Solidarität mit Cannabispatienten auf die Straße zu gehen. Die Patientenrechte von medizinischen Cannabisanwendern in Österreich sind alles andere als gesichert!

Menschen, die aus medizinischen Gründen Hanf konsumieren, erhalten zwar Zugang zu Dronabinol und anderen Präparaten, doch dieser Zugang ist oft mit erheblichem Aufwand und langen Wartezeiten verbunden. Wer einen Patientenausweis bekommt, den erwarten astronomisch hohe Kosten für die Medizin. Auch Strafverfolgung bzw. sogenannte „gesundheitsbezogene Maßnahmen“ (psychologische Gutachten, Urintests, Führerscheinentzug) sind nicht ausgeschlossen.

Wie Graz über Cannabis denkt:

Vorstandsmitglied Thomas Michael Knull (Leukämie und HIV Patient) von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ARGE CAM), sprach auf der Kundgebung über seine Behandlung mit Cannabis als Medizin: "Tagtäglich werden Kinder mit hoch toxischen Mitteln getötet, denen mit Cannabis sehr schonend geholfen werden könnte. Hier werden Kinder ganz unnötig und grausam zu Tode gequält, ganz legal und ohne zu fragen!", lässt er uns Wissen.

Um auf die untragbare Situation hinzuweisen, in der schwerkranke Menschen schikaniert und kriminalisiert werden, fand am 10. September in Graz ein Solidaritätsmarsch für Cannabispatienten statt.

Demonstration - Anzeige Graz 2016:

In Abänderung meiner ursprünglichen Versammlungsanzeige gebe ich folgendes an:

Die Versammlung zum Thema Cannabis als Medizin“ findet am 10.09.2016 statt. Sie beginnt um 11:00Uhr auf dem Europaplatz im Rondeau. Dort werden Ansprachen gehalten und den Teilnehmern wird der weitere Verlauf der Versammlung bekannt gegeben. Um 13:00Uhr wird die Versammlung mobil und geht über die Annenstraße – Hauptplatz – Sporgasse bis zum Ende der Sauraugasse. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Wir benützen in der Annenstraße nur den richtung stadteinwärts führenden Fahrstreifen d.h. der öffentliche sowie der Individualverkehr Richtung stadtauswärts wird nicht behindert. Sollte die Teilnehmerzahl der Versammlung unter 100 Personen liegen so wird nicht der Fahrstreifen benützt sondern wir werden den Gehsteig der Annenstraße verwenden. Bei dieser Versammlung werden Flugzettel verteilt, Banner verwendet und die Ansprachen mittels Megaphone durchgeführt, weiters wird in der Versammlung Musik gespielt. Die Abschlusskundgebung wird von einem PKW mit Anhänger auf welchen sich ein Lautsprechersystem befindet, begleitet. Ende der Versammlung ist 17:00Uhr. Als Versamlungsleiter bin ich (Christopher Nager) tätig. Ich wurde auf meine Verpflichtungen als Versammlungsleiter hingewiesen und werde mit der Polizei kooperieren.

Die Demonstration endete um 17:00Uhr in der Sauraugasse beim Forum Stadtpark das uns den Strom für die Anlage gratis zur verfügung gestellt hat wofür ich ein großes "DANKE" ausprechen möchte. Die Besucher wurden von mir privat eingeladen mich auf einen "CHILL OUT" in den Grazer Stadtpark (Platz der Menschrechte) zu begleiten. Dort wurden meine Haare (32 Dreadlocks) für die Spendenaktion "Kinderkrebshilfe @ Solidaritätsmarsch" geschnitten. Diese sind auf eBay zu ersteigern (LINK). Mein persönlicher Beitrag zum Soliodaritätsmarsch für Cannabis Patienten.